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Markterkundung Angola Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen 

 

 

Zielgruppe

Deutsche Unternehmen aus dem Bereich Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie

Termin

22. Februar-26. Februar 2027

Anmeldefrist

11. Dezember 2026

Zielregion

Angola

Förderprogramm

Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Modul

Markterkundung

Ihr Ansprechpartner

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) führt enviacon international in Kooperation mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Angola (AHK Angola), eine Markterkundungsreise zum Thema „Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen“ nach Angola durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Nahrungsmittel- Verpackungsindustrie. 

Programm

Branchen- und Ziellandinformationen​​​

​Zielmarktwebinar und -handout zur Vorbereitung sowie ein Länderbriefing als Auftakt vor Ort

Networking-veranstaltung

Präsentationsveranstaltung inkl. Firmenpräsentationen mit Vorstellung der Produkte bzw. Dienstleistungen für zielländisches Fachpublikum​​ 

Firmenbesuche​

Gemeinsame Besuche zu relevanten Unternehmen und Behörden der Branche. Diese werden auf die teilnehmenden deutschen Unternehmen angepasst.

Individuelle B2B- Meetings

Individuelle und begleitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern

Vorläufiges Programm

  • Individuelle Anreise der deutschen Teilnehmenden.

  • Gemeinsames Abendessen (optional)

Montag 

  • Briefing zur wirtschaftspolitischen & rechtlichen Lage in Angola

  • Unternehemensbesuch

  • Abendempfang bei der Deutschen Botschaft bzw. CEO-Roundtable im ausgewählten Restaurant

Dienstag 

  • Präsentationsveranstaltung mit Teilnahme von Behörden der nationalen Regierung, Industrievertretern, Referenten von Fachverbänden und Experten der Branche, inkl. Networking-Lunch

  • B2B-Gespräche

  • Gemeinsames Abendessen 

Mittwoch 

  • Treffen mit der Provinz-Regierung. Mittagessen mit Industrievertretern und lokalen Unternehmen mit anschließenden B2B-Gesprächen

  • Meetings mit relevanten Unternehmen des Sektors

  • Gemeinsames Abendessen (optional)

Donnerstag 

  • Unternehmensbesuch

  • Gemeinsames Abendessen mit Feedbackrunde

Freitag 

  • Individuelle Abreise 

Samstag 

Geschäftschancen

Deutsche Unternehmen genießen weltweit einen exzellenten Ruf für Langlebigkeit, Präzision und Innovationskraft. Angola zählt zu den aufstrebenden Märkten Subsahara-Afrikas und bietet ein zunehmend attraktives Umfeld für internationale Unternehmen insbesondere auch im Bereich der Lebensmittelverarbeitung.

In Angola bietet sich für KMU die Möglichkeit, sich frühzeitig als verlässliche Partner beim Aufbau der lokalen Agrar- und Lebensmittelverarbeitungsindustrie zu positionieren. Steigende Investitionen in den Agrarsektor sowie der wachsende Bedarf an modernen, Verarbeitungsanlagen und Verpackungslösungen eröffnen vielfältige Geschäftspotenziale. Besonders gefragt sind Lösungen zur Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und nachhaltigen Verbesserung von Verpackung und Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln.

Die Landwirtschaft ist für die angolanische Wirtschaft von zentraler Bedeutung und trägt rund 10,2 % zum BIP bei, mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist in diesem Sektor beschäftigt. Gleichzeitig bestehen erhebliche ungenutzte Potenziale: Von den 35 Millionen Hektar verfügbarer Ackerfläche werden nur 15 % bewirtschaftet, lediglich 6 % nutzen moderne Landtechnik. Der Markt ist stark importabhängig, die Nahrungsmittelimporte beliefen sich 2022 auf rund 3 Milliarden US-Dollar, wobei deutsche High-Tech-Lösungen aufgrund ihrer Qualität besonders geschätzt werden. Die Regierung treibt mit Programmen wie PLANAGRÃO und PLANAPECUÁRIA sowie der Kampagne „Made in Angola" den Ausbau der lokalen Produktion voran.

Die Lebensmittelverarbeitungsindustrie stellt einen dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt dar. Umfangreiche Investitionen fließen in Bereiche wie Speiseöle, Fleischverarbeitung, Getränke, Süßwaren und Kaffee sowie in den Aufbau neuer Produktionskapazitäten für Wurstwaren, Schokolade und Milchprodukte. Da moderne Maschinen und Anlagen weitgehend importiert werden müssen, besteht eine hohe Nachfrage nach technischen Lösungen. Der deutsch-angolanische Warenhandel unterstreicht dieses Potenzial: Im ersten Halbjahr 2025 belief sich das Volumen der deutschen Exporte auf 130,9 Millionen Euro, wobei Maschinen mit 34,3 % und Nahrungsmittel mit 23,2 % den Großteil ausmachten.

Chancen für deutsche Unternehmen

​​Für deutsche Unternehmen aus dem Bereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, die Geschäftskontakte aufbauen und den angolanischen Markt erschließen möchten, bietet die Markterkundung nach Angola folgende Schwerpunkte:

​​

  • Detaillierte Einblicke in aktuelle und geplante Projekte im Bereich der Lebensmittelverarbeitung, der Verpackungsindustrie sowie der Agrarwirtschaft.

  • Unternehmensbesuche bei führenden Unternehmen der Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungsindustrie.

  • Aktuelle Marktentwicklungen sowie rechtliche und politische Rahmenbedingungen für den Markteintritt in Angola.

  • Informationen über die Teilnahme- und Vergabeverfahren bei öffentlichen Ausschreibungen sowie aktuelle Entwicklungen und Neuerungen im öffentlichen Sektor.

  • Vorstellung staatlicher Förderprogramme sowie dem Rechtsrahmen zu Investitionsvorhaben.

Teilnahmebedingungen

 

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:

 

  • 250 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitenden

  • 850 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 150 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 750 Mitarbeitenden

  • 1.500 EUR (netto) für Teilnehmende ab 150 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 750 Mitarbeitenden

Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Für alle Teilnehmenden werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.

Anmeldung und Infoletter

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