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DIGITALE GESCHÄFTSANBAHNUNG MAROKKO BERUFSBILDUNG
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Digitale Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen im Bereich "Berufliche Aus- und Weiterbildung" im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

 

Veranstaltungszeitraum: 31.05. - 04.06.2021

Veranstaltungsort: Casablanca / Digitale Umsetzung

Charlotte Schuchard

Charlotte Schuchard

Project Director

Tel. +49 30 814 8841 -23 

schuchard@enviacon.com

+++ Update: Aufgrund der aktuellen globalen Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 (SARS-CoV-2) werden zentrale Bestandteile der Geschäftsreise (Gruppentermine, Marktbriefing, Präsentationsveranstaltung, individuelle B2B-Termine) als Webinare über Konferenztools organisiert. Je nach Pandemieentwicklung können ggf. Termine während der Durchführungswoche oder im Anschluss vor Ort wahrgenommen werden. +++

 

Vom 31. Mai bis 04. Juni 2021 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digital umgesetzte Geschäftsanbahnung im Bereich "Berufliche Aus- und Weiterbildung" im Zielmarkt Marokko durch. Es handelt sich hierbei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Während der fünftägigen Maßnahme erhalten deutsche Unternehmen umfassende Einblicke in den marokkanischen Markt für Aus- und Weiterbildung, knüpfen erste Kontakte zu Geschäfts- und Kooperationspartnern im Zielmarkt und lernen den Absatzmarkt besser kennen. Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

 

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Im Fokus der Geschäftsanbahnung steht das B2B-Matchmaking zwischen deutschen Unternehmen und ausländische Akteuren. Das Markterschließungsprogramm richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Bildungsindustrie in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm beinhaltet eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Marokko, darunter:

  • Virtuelle Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche.

  • Marktbriefing: Digitale Seminarveranstaltung in Form eines Webinars mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung in Form eines Webinars mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Diese beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und -entwicklungen, rechtliche und politische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Termine vor Ort: Soweit physische Reisen möglich sind, wird die AHK Marokko den teilnehmenden Unternehmen bei der Organisation von Geschäftsterminen im Zielland assistieren. Dies bezieht sich sowohl auf die Durchführungswoche als auch auf Termine im Anschluss des Projekts.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen​

Obwohl das Bruttoinlandsprodukt in Marokko seit 40 Jahren kontinuierlich gewachsen ist, stagniert die Arbeitslosenquote seit 2006 auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau von 9 %. Als Hauptursache für den hohen Arbeitslosenstand im Land wird der Mangel an Arbeitsplätzen und die fehlende Qualifikation des Erwerbspotenzials genannt. Diese Entwicklung ist eine Folge der Unter-produktivität des informellen Sektors, in dem rund 40 % der Bevölkerung tätig sind. Die in diesem Sektor beschäftigten Arbeitnehmer sind zudem stärker von den Auswirkungen der gegenwärtigen weltweiten Rezession betroffen, da ihnen meist kein Arbeitsschutz zugesprochen wird. Weiterhin stehen diesen keine staatlichen Leistungen im Rahmen der Sozialversicherung zu, da sie keine Beiträge zahlen. Eine effektive Maßnahme zur Formalisierung der Wirtschaft stellt der Ausbau von Technical and Vocational Education and Training (TVET) in dem Land dar.

Zur Operationalisierung dieses Vorhabens hat die marokkanische Regierung eine "Nationale Strategie zur Beruflichen Bildung" verabschiedet. Die Vision für den Reformplan 2015-2030 lautet: Auf dem Weg zu einer Ausbildung für Gerechtigkeit, Qualität und Förderung. Die Revision beabsichtigt das berufliche Bildungssystem praxisorientierter zu gestalten und junge Arbeitnehmer effizienter auf die Anforderungen einer dynamischen Arbeitswelt vorzubereiten. Diese Zielsetzung soll konkret durch eine engere Zusammenarbeit von staatlichen Bildungseinrichtungen, Fachverbänden und privaten Trägern beruflicher Bildung umgesetzt werden. Dadurch soll Qualität, Relevanz und Qualifikationsniveau der beruflichen Aus- und Weiterbildung gesteigert werden, um nachhaltig den Erfordernissen des nationalen Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Für weitere Details zum Thema Marktpotenzial: Siehe Informationsflyer.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

  • Beratung der bei der Entwicklung von beruflichen Bildungsmodellen

  • Gestaltung von Rahmenlehrplänen und Ausbildungsordnungen

  • Qualifizierung von Lehrkräften und Ausbildungsbetreuern

  • Unterstützung von neu eingerichteten Ausbildungszentren

  • Bereitstellung von Lernmedien, insbesondere E-Learning-Tools

Ihre Vorteile einer Teilnahme

  • Neue Geschäftsmöglichkeiten in Marokko

  • Umfangreiche Marktinformationen über die Branche im Zielland aus erster Hand – schriftlich vorab (Zielmarktanalyse) und in Webinaren und virtuellen Rundgängen (Briefing, virtuelle Treffen mit lokalen Experten u. ä.)

  • Digitales Networking mit wichtigen Entscheidungsträgern des Sektors

  • Vernetzungsmöglichkeiten und Kontaktaufbau mit Akteuren aus Kultur, Wirtschaft und Politik

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