INFORMATIONSVERANSTALTUNG DROHNENTECHNOLOGIE IN OSTAFRIKA
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Informationsveranstaltung: Drohnentechnik in Ostafrika
zu Marktentwicklung, Rahmenbedingungen und Geschäftschancen für deutsche Unternehmen im Bereich Drohnentechnologie

Veranstaltungszeitraum: 24. März 2020

Veranstaltungsort: 

 

 

 

 

 

 

Am 24.März 2020 führt enviacon international im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Informationsveranstaltung zu Drohnentechnik in Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda durch. Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramm für KMU.

Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

Marktinformationen

Das Bruttoinlandsprodukt von Kenia ist im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % gestiegen und betrug nominal 79,51 Mrd. USD (Platz 68 der Welt) sowie pro Kopf 1.702 USD (Platz 147). Ein Großteil entfällt auf die Bereiche der Landwirtschaft und der Dienstleistungen. Für New-Tech-Unternehmer die Drohnen in den Bereichen Geotechnik und Landwirtschaft, aber auch für staatliche Zwecke wie Militäreinsätze und die Überwachung von Wilderern, herstellen, ist Kenia ein guter Absatzmarkt.

Die Volkswirtschaft in Tansania zählt zu einer der dynamischsten in Subsahara-Afrika, die Wirtschaft ver-zeichnet seit mehr als zehn Jahren ein konstantes Wachstum. Tansanias Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 % gestiegen und betrug nominal 57,9 Mrd. USD sowie pro Kopf 1.135 USD. Im weitläufigen und logistisch wenig erschlossenem Tansania sind vor allem Drohnen im Bereich Logistik und Lieferung, gefragt.

In Ruanda gab es bereits ein best-practice Beispiel für Drohnen im Bereich Medizin: eine Firma hat Blutkonserven in abgelegene Gebiete mit Hilfe von Drohnen, ausgeliefert. Außerdem in Planung: ein System zum Luftverkehrsmanagement für Drohnen, ein Kompetenzzentrum für Ausbildung und Zertifizierung sowie den Einsatz von Drohnen zur Bekämpfung der Wilderei in Nationalparks.

Die ugandische Bevölkerung wächst mit einer Rate von etwa 3 % pro Jahr und summiert sich zurzeit auf rund 42 Millionen Einwohner. Außerdem ist Uganda Ziel vieler Migrant*innen in Afrika, dadurch steigt die Gefahr ziviler Konflikte ständig an. Trotzdem ist das Wirtschaftswachstum stabil und konstant und lag in den vergangenen fünf Jahren zwischen drei und fünf Prozent. Die Regierung und das Militär benutzten Drohnen, zur Überwachung der Sicherheitslage in einigen Teilen des Landes. Außerdem werden mit Drohnen, im Rahmen humanitärer Überwachung von Konfliktregionen, Konflikte zwischen Geflüchteten und Aufnahmegemeinschaften in Flüchtlingslagern überwacht. Neben dem Umweltschutz ist die Landwirtschaft ein weiterer Bereich des Drohneneinsatzes. Die ugandische Regierung plant den Einsatz von Drohnen außerdem z.B. für Boden- und Feldan-alysen, Pflanzanalysen, Pestizidabdrift, Pflanzenüberwachung, Bewässerung und Pflanzengesundheitsanalysen.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Da in alle vier Länder teils schlecht erreichbare, rurale Gebiete vorhanden sind und auch ansonsten eine eher schwach ausgebaute Infrastruktur besitzen, gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für Drohnen. So können Sie als Lieferdienste, wie schon im Beispiel Uganda und Rwanda, schnell Waren vom Verteilungs- zum Empfangsort transportieren. Vor allem im Bereich medizinische Vorsorge, können so lange und schwere Lieferwege umgangen werden. Außerdem kann mit den Drohnen, der Tierbestand und die Landschaft im Allgemeinen überwacht werden. Zivile Konflikte und Bevölkerungsentwicklungen können ebenfalls überwacht werden. Auch im militärischen Bereich gibt es Interesse an Drohnen. Ein anderer wichtiger Punkt ist der Bereich der Landwirtschaft, wo Drohnen zu Bewässerung, Schädlingsschutz, Bodenproben, Düngung und zur Überwachung der Pflanzengesundheit, eingesetzt werden können. Die Zusammenarbeit und Lieferung der Drohnentechnologie erfolgt über die jeweiligen Luftfahrtbehörden und die Regierung.

Die Branche der Drohnentechnologie ist in allen vier Ländern kaum erschlossen ist. Deshalb gibt es Bedarf in allen Einsatzbereichen. Insbesondere bei:

  • Begutachtung und Dokumentation

  • Logistik— Drohnen, die Güter transportieren können

  • Landwirtschaft – Drohnen zum Einsatz in der Agrarwirtschaft, Feld- und Pflanzenpflege

  • Militär und Polizei

Durch den Bedarf an Technologien, die Infrastruktur und die allgemeine wirtschaftliche Lage der ostafrikanischen Länder verbessern, öffnet sich ein großer Markt für Drohnentechnologie.

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen die für einen erfolgreichen Einstieg in diesen Markt notwendigen fachbezogenen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen sollen auf den konkreten Markteinstieg bzw. das Auslandsengagement vorbereitet werden. Dazu werden den Teilnehmern ziellandspezifische, allgemeine sowie branchenspezifische Informationen zu Kenia, Tansania, Ruanda und Uganda vermittelt. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Marktzugangs- und Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich Drfohnentechnologie. 

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Für das ganztägige Catering fallen Kosten in Höhe von 30 Euro (inklusive MwSt.) pro Person an. Anmeldeschluss ist der 12. September 2019.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Lara Bolhuis

Managing Director

Tel.: +49 30 814 8841-29

bolhuis@enviacon.com

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