GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE SÜDKOREA
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Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter von Produkten, Technologien und Strategien für die Stilllegung und den Rückbau von Kernkraftwerken im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 24.-28. Juni 2019

Anmeldeschluss: 05. April 2019

Veranstaltungsort: Seoul, Korea

Vom 24.06. bis zum 28.06.2019 führt  enviacon international eine Geschäftsanbahnungsreise im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für deutsche Anbieter von Produkten, Technologien und Strategien für die Stilllegung und den Rückbau von Kernkraftwerken durch.

 

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Energiebranche und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Südkorea, darunter:

  • Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und vor Ort durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Märkte

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Konferenz) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Südkorea, als neuntgrößter Energieverbraucher der Welt, verfügt über sehr geringe Rohstoffvorkommen und ist daher bei Industrierohstoffen fast vollständig auf Importe angewiesen. Neben der Förderung erneuerbarer Energien und der Nutzung von Kernkraft wird versucht, verstärkt ausländische Rohstoffquellen zu erschließen, um damit die Selbstversorgung zu stärken.

 

Der Energiemix Südkoreas setzte sich im März 2018 zu 38 % aus Kohle, 20 % aus Erdgas, 8 % aus Nuklearenergie und zu knapp 6 % aus Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien zusammen. Präsident Moon Jae-in kündigte bereits deutliche Änderungen der Energiepolitik des Landes an. Zukünftig soll ein besonderer Fokus auf Energieeffizient gelegt werden und von Kohle, Erdöl und Kernenergie hin zu Erdgas und erneuerbaren Energien gewechselt werden. Grund hierfür war u. a. das Erdbeben im November 2017 im Südosten des Landes, Pohang, wo ein Großteil der Kernkraftwerke angesiedelt ist. Im Zuge dieser Energiewende-Politik der koreanischen Regierung liegt das größte Augenmerk auf der Diversifizierung der Energiequellen zur Stromerzeugung.

 

Nach Informationen der staatlichen Betreibergesellschaft Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) gibt es derzeit insgesamt 25 Kernkraftwerke in Südkorea, von denen das Kernkraftwerk „Kori 1“ am 19. Juni 2017 stillgelegt wurde. Insgesamt sollte die Zahl der Kernkraftwerke bis 2022 auf 28 Anlagen steigen, da sich noch 4 Kraftwerke im Bau befinden. Jedoch wurde auf der Vorstandsitzung der KNHP im Juni 2018 beschlossen, den Bau der 4 weiteren Blöcke zu stoppen und auch das Kernkraftwerk Wolseong 1 vorzeitig stillzulegen. Ein sukzessiver Abbau der Kernkraftwerke in Südkorea ist geplant.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Textil- und Bekleidungsindustrie gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftsbranchen Usbekistans und bietet viel Ausbaupotenzial. Es besteht ein großes Interesse an moderner und wassersparender Technik für Industrie und Landwirtschaft. Somit bieten sich deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Bewässerungswirtschaft gute Kooperationsmöglichkeiten.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Lara Bolhuis

Managing Director

Tel. +49 30 814 8841 -29
bolhuis@enviacon.com

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