GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE TÜRKEI
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Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Industrie 4.0, Digitalisierung und Modernisierung im produzierenden Gewerbe im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: XX.-XX. JX 2020

Anmeldeschluss: XX. XX 2020

Veranstaltungsort: Istanbul

Vom XX.XX. bis zum XX.XX.2020 führt  enviacon international eine Geschäftsanbahnungsreise im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für deutsche Anbieter von Produkten, Technologien und Strategien im Bereich Industrie 4.0, Digitalisierung und Modernisierung im produzierenden Gewerbe. 

 

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Energiebranche und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in der Türkei, darunter:

  • Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und vor Ort durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Märkte

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Konferenz) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Im Jahr 2018 ist die türkische Wirtschaft um 2,6 % gewachsen. Für das Jahr 2019 liegt die Wachstumserwartung bei 2,3 %. Die Türkei erzielte in den letzten zehn Jahren ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 4 %, das von einem hohen Maß an Volatilität gekennzeichnet war.  Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2018 bei 784,4 Mrd. USD, das BIP pro Kopf im selben Jahr lag bei 9.632 USD. In der Handelsbilanz liegt die Türkei im Defizit. Im Jahr 2018 betrug das Handelsdefizit 55,1 Mrd. USD.

 

Industrie 4.0 ist der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung moderner Produktion und Wirtschaft. Intelligente Produktionsprozesse, innovative Elemente wie Big Data, Clouds, IoT und KI sollen die Produktion steigern und die Kosten senken. Auch für die Türkei kann die Industrie 4.0 ein Weg sein, um die wirtschaftliche Dynamik zu verändern und den Weg für einen Strukturwandel frei zu machen. 

Die Einfuhr von Hightechprodukten steigt seit 2010 stetig an, der Export hingegen nur sehr wenig. Der Einsatz von Prozessen der Industrie 4.0 dürfte die Chancen der Türkei erhöhen, auch diesen Anteil zu steigern. Die vierte industrielle Revolution soll auch helfen das Ziel der Regierung, die Türkei bis 2023 zu einer der zehn größten Wirtschaftsmächte zu machen, zu erreichen. Außerdem soll so das bei 10.000 USD stagnierende pro Kopf BIP, gesteigert werden und die Türkei die „Middle-Income-Trap“ verlassen.

 

Um ihre Pläne in die Tat umzusetzen, muss die türkische Industrie allerdings eine umfassende Digitalisierung durchführen. Dies ist bisher nur in der Automobil- und Elektroindustrie geschehen. In einigen Branchen wird laut der staatlichen Anstalt für Wissenschaft und Technologieforschung, sogar noch nach Industrie 2.0 produziert. Hier wäre also noch eine auf Computer basierende Systematisierung erforderlich. 

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Durch die guten Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Türkei haben deutsche Unternehmen gute Chancen, die türkischen Unternehmen an den Bereich Industrie 4.0 heranführen zu können. Türkische Firmen können von der Expertise deutscher Unternehmen profitieren und relevante Produkte abnehmen. Außerdem können deutsche Unternehmen die Sensibilisierung für diese Art der Industrie in der Türkei stärken. Zusätzlich könnte das Label „Made in Germany“ die Rahmenbedingungen für Produkte und Methoden zum Thema Industrie 4.0 maßgeblich beeinflussen. Neben Unternehmen würden deutsche Firmen mit der türkischen Regierung und türkischen Bildungsanstalten und Universitäten zusammenarbeiten, um die Industrie 4.0 langfristig in der Türkei zu verankern. 

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Laura Lehmann

Consultant

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