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Geschäftsanbahnungsreise Japan Printed Electronics

für Anbieter von gedruckten und flexiblen Elektronikkomponenten, Funktionsmaterialien und Maschinen im Rahmen des Markterschließungsprogramms des BMWK

Durchführungszeitraum: 28. November - 02. Dezember 2022

Veranstaltungsort: Tokio, Japan

Anmeldefrist: 01. August 2022

Vom 28. November bis zum 02. Dezember 2022 führt die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Geschäftsanbahnungsreise für Anbieter von gedruckten und flexiblen Elektronikkomponenten bzw. elektronischen Funktionsmaterialien nach Tokyo, Japan durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Im Fokus der Geschäftsanbahnung steht das B2B-Matchmaking zwischen deutschen Unternehmen und ausländischen Akteuren. Das Markterschließungsprogramm richtet sich primär an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Bereich Printed Electronics in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm beinhaltet eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Japan, darunter:

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  • Individuelle Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche.

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Präsentationsveranstaltung: Die Präsentationsveranstaltung mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Diese beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und -entwicklungen, rechtliche und politische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt und ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

 

Zielmarkt Japan
Japan zählt aufgrund seiner industriell fortbestehenden Innovationsfähigkeit, Kaufkraft und starken Industrie zu den führenden Nationen in wichtigen zukunftsträchtigen Industriesektoren wie z. B. der Robotik-, Automobil- oder der Elektronikindustrie. Als drittgrößte der Welt erwirtschaftete die japanische Elektronikindustrie vor Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2019 insgesamt 10.529,9 Milliarden Yen. Deutschland ist innerhalb der EU der stärkste Handelspartner Japans. So entfallen etwa 40 % der Importe aus Japan in die EU und etwa 32 % der gesamten Exporte aus der EU nach Japan auf Deutschland (Stand 2020). In Handelsbeziehungen werden insbesondere Beständigkeit und Vertrauen geschätzt, weshalb der Aufbau stabiler und ertragreicher Partnerschaften anfänglich Zeit in Anspruch nimmt.

„Printed Electronics“ in Japan

Auch wenn die japanische Marktsituation für Elektronikkomponenten im ersten Halbjahr 2020 durch Auswirkungen der Corona-Pandemie kurzzeitig eine negative Entwicklung verzeichnete, konnte von Juli bis September eine deutliche Erholung beobachtet werden. Dies ist zum einen der verstärkten Automobilproduktion im Inland, der starken Nachfrage nach Smartphones, PCs und Tablets sowie der Entwicklung der 5G-Infrastruktur zu verdanken. Auch die Nachfrage an flexiblen Displays zur Anwendung in der Automobilindustrie treibt das Marktwachstum voran. Die Inkwood Research schätzt, dass der japanische Markt für flexible Elektronik im Prognosezeitraum 2021-2026 jährlich mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 9,1 % stark wachsen wird. Japan investiert im Bereich „Elektronik und Elektrotechnik“ stark in Forschung und Entwicklung. Die F&E-Ausgaben für die Entwicklung von Elektronikkomponenten nahmen allein fast 6 % der IKT-investitionen im Jahr 2019 ein. Japan verfügt zudem über eine breite Universitätslandschaft mit Expertise und Bereitschaft zur Kooperation. Jüngst entwickelte die Tsukuba University einen ionischen Gel-Leiter mit verbesserter Leitfähigkeit zur Kostensenkung flexibler Elektronikkomponenten. Es wird erwartet, dass F&E-Kooperationen und weitere strategische Allianzen die Marktentwicklung für flexible und gedruckte Elektronik vorantreiben werden. Weiterhin suchen japanische Unternehmen nach innovativen Lösungen im Ausland.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Chancen für deutsche Unternehmen ergeben sich v. a. für Anbieter aus allen relevanten Bereichen von der Materialherstellung, über Fertigungstechnologien, bis hin zur Komponentenherstellung. Hohes Interesse besteht an:

 

  • innovativen Funktionsmaterialien, Maschinen, Herstellungsverfahren und Prozessen für den Markt flexibler und gedruckter Elektronik

  • flexiblen Elektronikkomponenten und Produkten insbesondere für die Automobilbranche, Medizintechnik, und Konsumelektronik

  • flexiblen Elektronikkomponenten für den Ausbau der 5GInfrastruktur und IoT-Anwendungen

  • flexiblen Halbleiter und additive Fertigungstechnologien

Teilahmegebühren

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:

 

  • 500 EUR (netto) für Unternehmen mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitenden

  • 750 EUR (netto) für Unternehmen mit weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitenden

  • 1.000 EUR (netto) für Unternehmen ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitenden

 

Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Für alle Teilnehmenden werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.

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