WEBINAR INFRASTRUKTURAUSBAU IN BOLIVIEN 

Webinar „Infrastrukturausbau in Bolivien

Fokus: Entwicklung der Binnenschifffahrtshäfen (Puerto Busch) und der Paraguay-Paraná Wasserstraße“ im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 25. November 2020

Anmeldeschluss: 9. November 2020

Das Beratungsunternehmen enviacon international organisiert in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Bolivianischen Außenhandelskammer (AHK) im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU am 25. November 2020 die Informationsveranstaltung "Infrastrukturausbau in Bolivien, Fokus: Entwicklung der Binnenschifffahrtshäfen (Puerto Busch) und der Paraguay-Paraná Wasserstraße".

Marktinformationen

Bolivien ist auf der Suche nach alternativen oder souveränen Import- und Exportwegen. Für letzteres wurden Projekte am Paraguay-Paraná Kanal analysiert, die sich auf den Hafen Puerto Busch fokussieren. Derzeit ist Puerto Busch noch ein kleiner Pier am Foianini-Dreieck, das direkt am Fluss Paraguay und in der Provinz Germán Busch liegt. Neben einem Pier verfügt der Hafen über einige Binnenschiffe und ein Förderband für Mineralien.

 

Das geplante Leuchtturmprojekt zielt auf einen multimodalen Hafen, welcher durch Bahnen-, Straßen und Flusswege verbunden werden soll, ab. Zum Bau des Hafens wird der Ausbau der Kanäle und der Piers, der Kauf oder die Miete von Schubleichtern und Schleppern und auch die Infrastruktur der Verwaltungs- und Betriebsgebäude angestrebt.

 

Nach aktuellen Schätzungen würde Puerto Busch, wenn es von Motacucito mit der Bahn verbunden wäre, ein jährliches Umschlagvolumen von über 380 Mio. Dollar besitzen. Hinzu kommt die Prognosen der Exportkammer von Santa Cruz (Cadex), die davon ausgehen, dass das Frachtaufkommen im Jahr 2020 auf 3,1 Mio. Tonnen steigen wird und im Jahr 2025 allein der Export 3,9 Mio. Tonnen betragen wird.

 

Der Staat versprach 2018 insgesamt 200 Mio. USD für den Bau von Zufahrten, sowie weitere 500 Mio. für eine Eisenbahnstrecke und eine Autobahn, bereitzustellen.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Chancen für deutsche Unternehmen bestehen vor allem im Design, Ausbau und Betrieb des Hafens. Als Nummer 1 im Logistik Ranking, mit viel Erfahrung bei Binnenschifffahrtshäfen und mit weltbekannten Ingenieursunternehmen werden die deutschen Unternehmen als vertraulichen Partner im Land angesehen.

 

Die Region Puerto Busch liegt unmittelbar in der Nähe von Naturschutzzonen, welche starke Regulierungen unterliegen. Das bedeutet, dass fast alle Aktivitäten im Ausbau und Betrieb des Hafens so umweltfreundlich wie möglich gestaltet werden sollen. Dies setzt nicht nur die Benutzung von umweltfreundlichen Materialien und Baustrategien voraus, sondern auch die Benutzung von energieeffizienten Technologien und erneuerbaren Energien.

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen die für einen erfolgreichen Einstieg in diesen Markt notwendigen fachbezogenen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen sollen auf den konkreten Markteinstieg bzw. das Auslandsengagement vorbereitet werden. Dazu werden den Teilnehmern ziellandspezifische, allgemeine sowie branchenspezifische Informationen zu Bolivien vermittelt. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Marktzugangs- und Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich Infrastrukturausau.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 9. November 2020.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Fischer

Consultant

Tel. +49 30 814 8841 -21
fischer@enviacon.com

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