WEBINAR INFRASTRUKTURAUSBAU IN BOLIVIEN 

Webinar Infrastrukturausbau in Bolivien

Veranstaltungszeitraum: 25. November 2020

Anmeldeschluss: 9. November 2020

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert enviacon international in Zusammenarbeit mit der AHK Bolivien eine digitale Informationsveranstaltung zum Infrastrukturausbau in Bolivien durch. Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung  nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU).

Marktinformationen

Bolivien, mit seinen 11,6 Mio. Einwohnern, ist im Import und Export stark von Nachbarländern abhängig. Die Regierung treibt derzeit aktiv ihre wirtschaftliche Diversifizierungsstrategien voran. Diese Strategien umfassen unter anderem Infrastrukturmaßnahmen und ausländische Direktinvestitionen.

 

Von der Weltbank wird Bolivien als eines der low middle income countries geführt. Nichtdestotrotz hat Boliviens Wirtschaft eine der stärksten Wachstumsraten Lateinamerikas, welche zwischen 2008 und 2018 im Schnitt bei 4,93 % lag. Die Wirtschaft Boliviens lebt vor allem von Rohstoffexporten. So wurden 2017 mehr als eineinhalb Mio. Tonnen Import- und Exportwaren auf der Wasserstraße Paraguay-Paraná transportiert.

Auch Bolivien ist schwer von der Corona-Pandemie betroffen. Laufend aktuelle Nachrichten finden Sie auf den Seiten von GTAI und der AHK Bolivien.

Bolivien hat mit seinem Fünfjahresplan (2016-2020) „Plan de desarrollo económico y social“ (PDES) einen ersten Rahmen für Investitionen im Bereich Infrastrukturausbau geschaffen. Der PDES sieht hauptsächlich Investitionen im Bereich Transportinfrastruktur vor (ca. 11 Mrd. USD).

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Chancen für deutsche Unternehmen bestehen vor allem im Design, Ausbau und Betrieb verschiedener Vorhaben. Als Nummer 1 im Logistik Ranking, mit viel Erfahrung bei Infrastrukturvorhaben und mit weltbekannten Ingenieursunternehmen werden die deutschen Unternehmen als vertraulichen Partner im Land angesehen.

 

Bei der Projektfinanzierung hofft Bolivien auf ausländische Direktinvestitionen. So sah die Morales-Regierung vor, rund 39 % der Gesamtinvestition aus dem PDES über internationale Kreditinstitutionen und Investoren zu finanzieren. Auch bei künftigen Projekten ist von einer ähnlichen Dynamik auszugehen.

 

Bolivien gehörte in den vergangenen Jahren zu den am stärksten wachsenden Märkten in Südamerikas. Für deutsche Unternehmen kann es sich daher durchaus lohnen, sich bereits vor konkreten Projektvorhaben im Markt zu positionieren, Beziehungen aufzubauen und das Geschehen zu beobachten.

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen die für einen erfolgreichen Einstieg in diesen Markt notwendigen fachbezogenen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen sollen auf den konkreten Markteinstieg bzw. das Auslandsengagement vorbereitet werden. Dazu werden den Teilnehmern ziellandspezifische, allgemeine sowie branchenspezifische Informationen zu Bolivien vermittelt. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Marktzugangs- und Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich Infrastrukturausau.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 9. November 2020.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Fischer

Consultant

Tel. +49 30 814 8841 -21
fischer@enviacon.com

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