DIGITALE GESCHÄFTSANBAHNUNG VIETNAM
 NACHHALTIGE INFRASTRUKTURMASSNAHMEN
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Digitale Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen und Zulieferer aus dem Bereich Tourismus, Infrastruktur und Ausstattung im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 07. - 11. September 2020

Anmeldeschluss: 24. Juli 2020

Veranstaltungort: Online

+++ Update: Aufgrund der aktuellen globalen  Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 (SARS-CoV-2) werden zentrale Bestandteile der Geschäftsanbahnungsreise (individuelle Geschäftstermine, Marktbriefing, Präsentationsveranstaltung) als Webinare über Konferenztools organisiert. +++ 

Vom 07.09.2020 bis zum 11.09.2020 führt die AHK Vietnam, in Zusammenarbeit mit enviacon und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnung nach Vietnam durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnung ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)  aus dem Bereich Infrastruktur, Tourismus, Ausstattung und Umwelttechnik. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Vietnam, darunter:

  • Virtuelle Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche.

  • Virtuelles Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Märkte

  • Virtuelle Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Webinar) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Virtuelle Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Der Ausbau der Infrastruktur ist ein großes Anliegen der vietnamesischen Regierung, weshalb sie in diesem Bereich viel Geld investiert. Beispielsweise werden zunehmend sowohl inländische als auch internationale Flugverbindungen zu den umliegenden ASEAN-Staaten neu eingerichtet. Zudem befinden sich unter den elf internationalen Flughäfen in Vietnam drei, die an den Luftverkehr in Europa angebunden sind. In Planung befindet sich der Neubau eines internationalen Flughafens in der Nähe von Ho Chi Minh City, der Long-Thanh-Airport.

 

Ebenfalls ausgebaut werden soll die Zugverbindung zwischen den beiden Städten Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt sowie ihre sich jeweils bereits im Bau befindenden Metro- und Straßenbahnsysteme.

Die Regierung forciert derzeit den Bau bzw. die Modernisierung von Häfen und dazugehöriger Infrastruktur. Vietnams Hafeninfrastruktur belegte 2018 - 2019 nach Einschätzung des World Economic Forums Rang 83 von 137 untersuchten Ländern. Gerade für den Handel mit Europa, der durch das neue Freihandelsabkommen in den kommenden Jahren vermutlich steigen wird, ist bessere Hafeninfrastruktur nötig.

 

Für den Aufbau der Infrastruktur wurden in der Vergangenheit viele Geldmittel zur Verfügung gestellt. Von 2012 bis 2016 gehörte das Wachstum der Infrastrukturausgaben Vietnams mit 11,5 % p.a. zu den schnellsten in ASEAN, fast doppelt so hoch wie das BIP-Wachstum.

 

Vietnam möchte in den kommenden Jahren ca. 25 Mrd. US-Dollar in die Infrastruktur investieren. Laut dem Global Infrastructure Outlook benötigt Vietnam Investitionen in Höhe von 605 Mrd. US-Dollar, um 83 Prozent seiner Infrastrukturziele bis 2040 zu erreichen. Um die nötigen Summen aufzubringen, forciert die vietnamesische Regierung den Ausbau der Infrastruktur mit Investitionen auch von privater Seite, z.B. durch „Public Private Partnerships“ (PPPs) und „Build-Operate-Transfer“ (BOT) Modelle. Dazu wurden in der Vergangenheit Gesetze immer wieder angepasst. Premierminister Nguyen Xuan Phuc sagte hierzu: „Es wird privaten Investoren erlaubt sein, sich an diesen Projekten zu beteiligen. Dies soll das Wirtschaftswachstum ankurbeln und weitere Investitionen nach sich ziehen."

 

Die Infrastruktur wird auch benötigt, um das Land gut bereisen zu können. Mit rund 15,5 Mio. internationalen Touristen 2018 schoss Vietnam weit über die geplanten 10 bis 10,5 Mio. Besucher für das Jahr 2020 hinaus. Entsprechend bereitwillig unterstützt die Regierung verschiedene Maßnahmen zum Ausbau der Branche.

Gleichzeit werden Naturschutzgebiete ausgebaut und der Öko-Tourismus gefördert. Besonders ethnische Minderheiten in den abgelegeneren Regionen nutzen diese Möglichkeit, um Touristen die beeindruckenden Landschaften ihrer Heimat und ihre reichen Kulturen näherzubringen.

 

Ein Bereich, der bisher hingegen beinahe völlig vernachlässigt wurde, ist die Umwelttechnik. Dies führte dazu, dass Touristenzentren, wie zum Beispiel die Ha Long Bucht und die Insel Phu Quoc, aufgrund unzulänglicher Abwasser- und Abfallentsorgung unter Vermüllung und anderen Umweltverschmutzungen leiden.

Für weitere Informationen zum Infrastruktursektor siehe: https://www.gtai.de/gtai-de/trade/branchen/branche-kompakt/vietnam/branchenanalyse-industriebau-auf-wachstumskurs-244178 

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Möglichkeiten für eine Beteiligung am vietnamesischen Markt für deutsche Unternehmen in der Infrastrukturbranche sind vielfältig. Sie reichen von der Beteiligung an Bau- und Vergnügungsparkprojekten zur Entwicklung und Umsetzung von Umweltlösungen bis hin zur Ausstattung von Hotels und der Ausbildung von Fachpersonal.

 

Besonders im Bereich Planung und Projektmanagement wird gerne auf deutsche Expertise und Technik vertraut. Das Siegel „Made in Germany“ ist ein absolutes Qualitätsmerkmal.

 

Die Europäische Union und die KfW finanzieren laufend neue Infrastrukturvorhaben, bei denen sich eine Angebotsabgabe lohnen kann. Seit dem 1. Januar 2019 schreiben beide Banken Projekte über die vietnamesische E-Bidding-Seite aus.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Petra Fischer

Consultant

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fischer@enviacon.com

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