GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE SÜDKOREA INDUSTRIE 4.0
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Geschäftsanbahnungsreise „für deutsche Anbieter von Lösungen im Bereich der Industrie 4.0“ in Südkorea im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 10. - 14. Februar 2019

Anmeldeschluss: 29. November 2019 

Veranstaltungsort: Seoul, Südkorea

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie führt enviacon eine Geschäftsanbahnungsreise nach Südkorea durch. Während der 5-tägigen Geschäftsanbahnungsreise erhalten deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick in konkrete, branchenspezifische Geschäftsmöglichkeiten in Südkorea und treffen vor Ort mögliche künftige Geschäfts- und Kooperationspartner. Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine. Die Reise findet im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt und soll besonders kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in dem Markt in Südkorea erleichtern beziehungsweise weitere Exporterfolge ermöglichen.

Teilnahmebedigungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Branche Industrie 4.0 und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Südkorea, darunter:

  • Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und vor Ort durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Marktes

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Konferenz) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktüberblick

Südkorea gilt als einer der vier Tigerstaaten und ist in vielen Technologiebranchen wie z. B. der Telekomunikation oder der Unterhaltungselektronik stark aufgestellt. Fast 35 % des BIP werden durch den industriellen Sektor erwirtschaftet, in dem 20 % aller Arbeitskräfte beschäftigt sind. In den Bereichen der Halbleitertechnik, Flachbildschirme und in der Schifffahrtsindustrie übernehmen südkoreanische Unternehmen eine weltweit führende Rolle. Mit massiven Investitionen in neue Technologien aus dem Bereich Industrie 4.0 möchte das Land seine führende Position auf dem Weltmarkt auch in den kommenden Jahren erhalten. Geplant ist unter anderem der Einsatz intelligenter Roboter in der Fertigungsindustrie, welche interaktiv mit den Arbeitern in den Fabriken arbeiten sollen.


Südkoreas Markt zeichnet sich durch eine duale Wirtschaftsstruktur aus. Neben einer oligopolistischen Großindustrie existiert ein bedeutender Sektor von kleinen und mittleren Unternehmen. Besonders diese möchte die Regierung bei dem Aufbau von Smart Factories unterstützen. Hierfür werden insgesamt 1,78 Milliarden US-Dollar bereitgestellt. Seit die Regierung um Moon Jae-in 2017 gewählt wurde, bestimmen die Begriffe Künstliche Intelligenz (AI), Internet der Dinge (IoT), 5G und Big Data die koreanische Wirtschaft. Das Ziel ist der Auf- und Ausbau von größtenteils autonomen, digitalen und hochtechnisierten Fertigungsanlagen. „Manufacturing Industry Innovation Strategy“ heißt das Projekt des koreanischen Wirtschaftsministeriums. Die Strategie kann als Pendant zur deutschen „Industrie 4.0“ gesehen werden. Die bereits 2015 lancierte Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 insgesamt 10.000 Smart Factories zu errichten. Die neue Regierung verdreifachte 2018 dieses Ziel, und plant nun bis 2022 insgesamt 30.000 Smart Factories auf- und auszubauen. Die Maßnahmen beziehen sich besonders auf den Maschinen- und Anlagenbau. Bereiche wie die Automatisierung von Herstellungsprozessen und der Datenaustausch stehen hierbei im Fokus.


Marktchancen für deutsche Unternehmen
Viele koreanische KMU befinden sich aktuell in der Aufbauphase ihrer Smart Factories und benötigen vor allem sowohl Soft- und Hardware. Spätere Planungsphasen des Projektes sehen nach dem Aufbau der Fabriken einen weiteren Ausbau in Richtung Automatisierung und Kapazitätssteigerung vor. Für deutsche Unternehmen aus dem Bereich der Industrie 4.0 ergeben sich hierdurch konkrete Marktchancen in den Bereichen Hochtechnologie, Automatisierung und Optimierung von Produktionsplänen und Herstellungsprozessen. Das Ansehen Deutschlands in Korea ist außerordentlich positiv und reicht bis zum Wiederaufbau nach dem Koreakrieg zurück. Das Siegel „Made in Germany“ besitzt ein hohes Ansehen in Korea. GTAI-Recherchen zufolge ist die Industrie 4.0 sogar eine der ersten Assoziationen, welche im Zusammenhang mit dem Siegel in Korea auftritt. Aufgrund der vielen neuen und innovativen Technologien besteht in Südkorea ein erhöhter Beratungsbedarf für den effizienten Einsatz im Maschinen- und Anlagenbausektor. Dieser Bedarf eröffnet zusätzliche Geschäftschancen für deutschen Unternehmen.

Laura Lehmann

Consultant

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