GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE PERU MASCHINEN- & ANLAGENBAU 

Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter von Produkten im Bereich Maschinen- und Anlagenbau mit Fokus auf Technologien für Produktion, Verpackung  und Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 20. - 24 April 2020

Anmeldeschluss:  20. Januar 2020

Veranstaltungsort: Lima, Arequipa, Trujillo

Vom 20.04.2020 bis zum 24.04.2020 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Peru), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Peru durch. Die Reise bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, die peruanische Maschinen- und Anlagenbaubranche und den Absatzmarkt besser kennen zu lernen, einen Einblick in konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu gewinnen und erste Kontakte zu Geschäfts- und Kooperationspartnern im Zielmarkt zu knüpfen.

 

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Maschinen- und Anlagenbaubranche mit Fokus auf Technologien für Produktion, Verpackung und Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Peru, darunter:

  • Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und vor Ort durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Märkte

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Konferenz) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Peru verzeichnet starke Wachstumsraten und strebt die Mitgliedschaft in der OECD an. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2018 bei 225,2 Mrd. USD, das Pro-Kopf-BIP 2018 bei 7.002 USD. Das Land hatte 2017 ein Wirtschaftswachstum von 2,5 % und 2018 von 4,0 %. Schätzungen zufolge soll es mit

2,5 % für 2019 und 3,2 % für 2020 über dem regionalen Durchschnitt liegen.

 

Der Produktionssektor mit 20 % und die Lebensmittelindustrie mit 2,6 % Anteil am BIP haben einen starken Einfluss auf die peruanische Wirtschaft. Die Lebensmittelindustrie hat laut dem peruanischen Produktionsministerium im Jahr 2018, mit 17 % im Vergleich zum Vorjahr, das größte Wachstum der letzten 6 Jahre erzielt. Dies ist hauptsächlich auf Fischerei, Futtermittel und Mühlenprodukte zurückzuführen. Außerdem spielen Fischmehl, Fischöl, Konserven und Tiefkühlprodukte ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ergänzend gewinnt der exportierende Sektor an Relevanz, die internationale Nachfrage nimmt stetig zu. Die über 40 peruanischen Exportpartner sind heute weltweit vertreten.

 

Der Agrarsektor ist laut dem peruanischen Ministerium für Landwirtschaft und Bewässerung im ersten Quartal 2019 um 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Hierbei spielt die Verpackungsindustrie eine wichtige Rolle. Diese produziert nicht nur für den einheimischen Markt, sondern exportiert einen wesentlichen Anteil. So wurden im ersten Quartal 2018 Verpackungsgüter im Wert von 97 Mio. USD ausgeführt. Das Nachhaltigkeitsbewusstsein steigt in diesem Bereich kontinuierlich an. Zum Beispiel werden durch neue Technologien insbesondere leichte und stabile Verpackungen, sogenannte Skin-Verpackungen, produziert. Das führt zu einer Ersparnis von 75 % der zuvor benötigten Folien und Verpackungsmaterialien.

 

Auch die peruanischen Konsumenten legen vermehrt Wert auf recyclebare Verpackungen. Im Trend liegen mitunter innovative Verpackungen für Tiefkühl- und Milchprodukte sowie Getränke.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Für deutschen Unternehmen ergeben sich vielfältige Eintrittschancen im peruanischen Markt. Auschlaggebend sind hier zwei Haupttrends.

 

1.) Konsum gesunder und nachhaltiger Lebensmittel:

Peruanische Konsumenten und die Konsumenten peruanischer Exportprodukte insbesondere in den USA legen vermehrt Wert auf gesunde und nachhaltige Lebensmittel. Im Bereich „Superfoods“ und gesundheitsfördernde Produkte steigt die Nachfrage konsequent an. Hier können deutsche Unternehmen, die Verfahrenstechnik bzw. Verpackungen hierfür anbieten, mit einem offenen Absatzmarkt rechnen.

 

2.) Zunahme innovative Verpackungstechnologien

Peruanische Konsumenten schätzen recyclebare Verpackungen, insbesondere im Lebensmittelbereich. Allerdings fehlt es häufig an innovativen Technologien, um Neuerungen flächendeckend zu realisieren. Von peruanischer Seite besteht daher großes Interesse an deutschen Unternehmen, die grundsätzlich für die Qualität ihrer Verpackungsprodukte bekannt sind.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

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