GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE MEXIKO BERGBAU
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Geschäftsanbahnungsreise im Bereich Bergabu mit Fokus auf Automatisierungslösungen in Mexiko im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 25. - 29. Mai 2020

Veranstaltungsort: Mexiko-Stadt und Zacatecas 

Während der 5-tägigen Geschäftsanbahnungsreise erhalten deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick in konkrete, branchenspezifische Geschäftsmöglichkeiten in Mexiko und treffen vor Ort mögliche künftige Geschäfts- und Kooperationspartner. Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

 

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Branche Bergbau und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Mexiko, darunter:

  • Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und vor Ort durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Poltik, Wirtschaft und Gesellschaft des mexikanischen Marktes

  • Auftaktveranstaltung: Die halbtägige Präsentationsveranstaltung (Konferenz) mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und –entwicklungen, rechtliche, politische und logistische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

  • Gruppenbesichtigungen von Unternehmen und Institutionen

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Mexiko ist ein rohstoffreiches Land. Laut dem Geologischen Dienst Mexikos (Servicio Geológico Mexicano) beheimaten rund 70 % der Landesfläche mineralische Vorkommen. Rund 25 % der Fläche des Landes sind an Bergbauunternehmen konzessioniert. Die Zahl der Konzessionen betrug 2018 25.652. Die Rohstoffe sind regional sehr unterschiedlich und zumeist in Nord-Süd-Richtung verteilt. Die wichtigsten metallogenetischen Regionen befinden sich in der westlich gelegenen Sierra Madre Occidental, u.a. in Bundesstaaten wie Sonora, Durango, Zacatecas und Chihuahua.

 

Mexiko ist weltweit unter den Top-Ten-Produzenten von 19 Mineralien (darunter Silber, Gold, Fluorit, Bismut, Kupfer, Zink). So ist Mexiko beispielsweise der weltweit größte Silberproduzent seit 2008 (Stand 2018) mit einer geförderten Menge von 194,5 Millionen Unzen. Dem Förderwert (2018: 12,77 Mrd. US-Dollar) nach sind die wichtigsten bergbaulich geförderten Rohstoffe Gold (Förderwertanteil von 29,7 %), Silber (14,8%), Kupfer (24,6 %) und Zink (8,9 %).

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Derzeit gibt es bei der Gewinnung von Rohstoffen im mexikanischen Bergbau einen Trend zur Modernisierung und Erweiterung von Verarbeitungsanlagen. Angesichts des erheblichen operativen Optimierungspotenzials identifiziert Deloitte in einer Marktstudie die Digitalisierung und Automatisierung als einen der wichtigsten Trends im Bereich Bergbau. Diese Veränderungen führen aktuell zu einer wachsenden Nachfrage nach Kommunikationstechnologie (bessere Vernetzung der Fahrzeuge und Komponenten), autonomen Lastfahrzeugen, roboterunterstützter Abbautechnik und generell energiesparender Ausrüstung. Hierdurch bieten sich attraktive Geschäftsmöglichkeiten für ausländische Bergbaumaschinentechnologien. 

Zentrale Trends bzw. Herausforderungen im Bergbau:

  • Effizienzsteigerung, Automatisierung und Digitalisierung

  • Höhere Kapazitätsauslastung

  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit

  • Reduzierung des Strom- und Wasserverbrauchs

  • Einführung von Maßnahmen zur besseren Messung und Steuerung von Prozessen

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Laura Lehmann 

Consultant 

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