GESCHÄFTSANBAHNUNGSREISE ALGERIEN BERGBAU & ROHSTOFFE 

Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Bergbau und Rohstoffe nach Algerien im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 15. bis 19. Juni 2020

Anmeldeschluss: 15. März 2019

Veranstaltungsort: Algier

Vom 15. bis zum 19.06.2020 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Algerien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Während der fünftägigen Maßnahme erhalten deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick in konkrete, branchenspezifische Geschäftsmöglichkeiten in Algerien und treffen vor Ort mögliche künftige Geschäfts- und Kooperationspartner. Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

 

Teilnahmebedingungen und Format der Reise

Ziel der Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Energiebranche und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Algerien, darunter:

  • Individuelle Termine: Für die teilnehmenden Unternehmen werden im Vorfeld der Reise individuelle geschäftliche Termine mit ausgesuchten potenziellen Geschäftspartnern und Auftraggebern im Zielland vereinbart.

  • Zielmarktanalyse: Die teilnehmenden deutschen Unternehmen erhalten im Vorfeld der Reise eine eigens für die Veranstaltung erstellte Zielmarktanalyse über die Branche in den Zielländern.

  • Besuche von Institutionen und Referenzprojekten: Im Rahmen des Programms werden ausgewählte Institutionen und Referenzprojekte besucht.

  • Präsentation: Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung im Zielland stellen sich die deutschen Unternehmen individuell mit einem Vortrag einem ausgewählten ausländischen Fachpublikum vor, das aus Vertretern von Unternehmen, Verbänden, staatlichen Institutionen besteht. Damit wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Unternehmen im Bereich des Bergbaus und der Rohstoffindustrie demonstriert.

  • Networking: Im Anschluss an die Präsentationsveranstaltung und während des Rahmenprogramms können kurzfristig Kontakte zu den anwesenden Vertretern der einheimischen Unternehmen aufgenommen werden.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Die Demokratische Volksrepublik Algerien ist das flächenmäßig größte Land des afrikanischen Kontinents und ein bedeutender wirtschaftlicher Teilnehmer. Besonders wichtig für die Wirtschaft Algeriens ist die Erdöl- und Erdgasproduktion, die die Hälfte des Volkseinkommens und 98 % der Exporte ausmacht. Hohe Erdöl- und Erdgaspreise am Weltmarkt resultierten in den letzten fünf Jahren in einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von rund 3 %. Gleichzeit konnten durch die Überschüsse in der Handelsbilanz steigende Importe von Lebensmitteln und Konsumgütern sowie große Infrastrukturvorhaben finanziert werden.

Der Bergbausektor gewinnt in Algerien zunehmend an Bedeutung.  Das Land, das reich an Bodenschätzen ist, setzt auf eine stärkere Diversifizierung der Wirtschaft, um seine Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu reduzieren. Die Regierung beabsichtigt entsprechende Investitionen und die Beteiligung ausländischer Partner. So wird seit 2018 besonders der Abbau von Phosphat, Blei und Zink verstärkt gefördert. In Planung sind außerdem neue Anlagen, um die Vorkommen an Baryt, Diatomit und Bentonit aufzubereiten. Hinzu kommt ein hoher Bedarf an Baustoffen wie Sand und Kies, um die geplanten Großbauprojekte im Infrastruktur- und Wohnbaubereich umzusetzen. 

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Nachfrage nach deutschen Produkten und Dienstleistungen besteht. Dies gilt besonders für Maschinen und Geräte zum Sortieren, Sieben, Trennen, Waschen, Zerkleinern, Mahlen und Mischen. Es existieren bereits mehrere erfolgreiche Partnerschaften zwischen deutschen und algerischen Unternehmen. Die schon existierenden Partnerschaften bieten eine gute Basis für weitere Aktivitäten von deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Bergbauindustrie.

Der algerische Staat ist sich des geophysikalischen Marktpotenzials des Landes bewusst und bietet finanzielle, steuerliche und infrastrukturelle Anreize, um den Aufbau von Bergbau-Clustern zu fördern. Das strategische Ziel ist, so viel wie möglich im Land zu produzieren und in der Folge auch zu exportieren. Das ehrgeizige Ziel eröffnet deutschen Unternehmen bei marktkonformer Herangehensweise sehr gute Kooperations- und Absatzmöglichkeiten.

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

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